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Gefühle werden Gedanken, werden Worte

Liebe
Angst
Wandel
Langsam
Wonne
Mut
Umarmung

​​​

Liebe

 

Ist Liebe ein Gefühl
oder ein Sein?

​

Fühle ich mich geliebt?


Was wäre, wenn ich mich wählte.
Jetzt.

Und immer wieder.

​

Wenn ich mir erlaube,
geliebt zu sein
und zu lieben –
frei, offen, weit.

​

Meine Augen werden Liebe.
Mein Atem wird ruhig.
Ich bin mir ein Zuhause.

​

Widerstand schmilzt.
Urteile werden Beobachtungen.

​

Ist das Liebe
oder nur ein leiser Zauber?

​

Für mich ist Liebe
Einverstandensein mit mir
und der Welt.

​

Geborgen
in offener Weite,
wie die Raupe
den Schmetterling gebiert.

​

Dankbarkeit

 

Dankbarkeit ist der Raum,
in dem Glück gewoben wird.

​

​

​

​

Wandel

 

Wandel.
Ein Wort wie Klang.

​

Etwas in mir
kommt ins Schwingen.
Löst sich.

​

Alter Leim.
Wird weich.
Wird Licht.

Licht wird zu Flügeln.


Sie tragen.
Sie halten.

​

Geborgen
und weit.

​

Ich bin bei mir.
Umhüllt.
Frei.

​

Ich dehne mich aus
und schlüpfe
ins Alleinsein als alles Sein.

​

​

​

Langsam

 

Langsam sein

Nicht langsam werden.
 

Das Schnelle zieht mich an.
Es kribbelt.
Es fühlt sich lebendig an.

Und doch
will es immer mehr.

 

Wenn ich langsamer werde,
bin ich bei mir.
Still.
Wach.

 

Im Innehalten
spüre ich,
was da ist.

 

Gefühle kommen.
Ich höre ihnen zu.
Mehr nicht.

 

Manchmal braucht das Mut.

So bleibe ich stehen.
Und wage es,
zu fühlen.

 

Zu leben.

​

​

​

​

Umarmung 

​

Langsam und mit Wohlwollen darf ich mich halten,
als wäre Zeit weich geworden,
als dürfte alles sinken.


Tief in den Schoss der Geborgenheit.

​

 

Mein Atem findet mich,
streicht über Haut von innen.
Wärme – ein leises Glimmen.

​

 

Ich darf mich lassen
und ich darf sein.

​

 

Ganz wohl und weit,
mit mir und allem verbunden.

​

 

Frieden –
und darin eine leise Freude,
die zart in mir klingt und flüstert,
ganz ohne Worte:
eine offene Weite,
die ich mit dem Herzen trinke.

Irland
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